Von ihren Familien ins Zielland entsandt

von | 09.11.2018 | Liste NÖ Ladendorf

Bildquelle: Creative Commons

Einige Bürger in Ladendorf setzen sich ein für ein Bleiberecht der jungen Afghanen, die 2015 von Afghanistan nach Österreich migrierten. Ihre Eltern schickten ihre Kinder, damals 10 und 15 Jahre, alleine auf den Weg nach Europa. Die Jugendlichen erhielten im August 2018 einen negativen Asylbescheid.

 

Schon seit 2012 ist das Phänomen der sogenannten „Ankerkinder“ zu bemerken. Tendenz steigend. Franz Schabhüttl (Leiter Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, im Interview 2012). „Das heißt, die Kinder kommen hierher zu uns, werden ins System hineingenommen und haben dann ein Anrecht darauf, dass ihre Eltern nachkommen, also die Kernfamilie.“ Wenn das Asylverfahren positiv abgeschlossen ist, dürfen Minderjährige ihre Familie nachholen. 2012 waren bereits 230 von 860 Asylwerbern Jugendliche. Im Jahr 2014 stellten 2.082 unbegleitete, minderjährige Fremde einen Asylantrag. Die Länder mit den meisten Asylanträgen von Minderjährigen sind Afghanistan, Syrien und Somalia.

Meistens werden Kinder vorgeschickt, um dann ihre Familien nachzuholen. Auch werden Kinder und Jugendliche von Schleppern bevorzugt behandelt. Das ist eine Form von Kriminalität, die wir nicht unterstützen dürfen, denn ohne Einhalt wird das Geschäft der Schlepper weiter steigen und die Kinder können bei positivem Bescheid ihre Eltern und Geschwister nachholen. Auch ein Trick, um schneller und dann auch legal,  einwandern zu können.
Dieser Entwicklung muss gestoppt werden, ansonsten ist es ein Fass ohne Boden. Es kann nicht sein, dass über die Hintertüre Menschen in unser Land illegal eingeschleust werden, die aufgrund ihrer herzzerreißenden Geschichten erzählt aus einem Kindermund, mehrfach von unserem Sozialsystem profitieren.

Gesetz muss Gesetz bleiben, wie auch im Fall von Ladendorf. Wenn Präzedenzfälle geschaffen werden, gelten diese dann für alle Kommenden und das kann nicht Sinn einer geordneten, wenn überhaupt notwendigen, Zuwanderung sein.

Leider hat sich unsere Gesellschaft dahin entwickelt, dass Frauen, speziell Mütter, die sich für Kinder entscheiden, keinen Stellenwert mehr genießen. Eine politische Seite propagiert sogar Beruf vor Familie, plädieren für die Aufnahme von Migrantenkinder und reden unseren Frauen Schuldgefühle ein, wenn sie nicht erfolgreich im Beruf stehen, sondern ihre Kinder erziehen möchten. Wie gegensätzlich doch diese Aussagen sind!

Fördern wir unsere Kinder und Familien und so manch rot/grüner sollte unseren Frauen ihre Wertschätzung als Mutter nicht absprechen.

In medias res, wir hätten viele Kinder in unserem Land, wenn die linke Hälfte den Feminismus nicht ins Extreme gestellt hätte.

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